Unsere Einrichtung ist nach den Legenden - die Blümlein des Heiligen Franziskus - Fioretti di san Francesco benannt. Wir haben den Heiligen Franz von Assisi zum Vorbild genommen, weil er einen sorgsamen Umgang mit den Menschen, der Natur und den Tieren pflegte.

Wir arbeiten mit Elementen der Waldorfpädagogik begründet durch Rudolf Steiner. Sie orientiert sich in erster Linie an der Entwicklung des Kindes. Es ist eine ganzheitliche Erziehung, die das Kind im Denken, Fühlen und Wollen anspricht. Die Waldorfpädagogik berücksichtigt, was im Kind veranlagt ist und gibt ihm die Möglichkeit, dieses frei zu entfalten. Im ersten Jahrsiebt (0 - 7 Jahre) steht die körperliche Entwicklung im Vordergrund. Die Kinder ergreifen mit allen Sinnen ihren Körper und alle Lebenskräfte werden zum Aufbau eines gesunden Körpers benötigt. Es ist eine christliche, aber nicht konfessionelle Erziehung.

Wichtige Bestandteile unserer Einrichtung sind der sich wiederholende Ablauf des Tages und der Woche sowie das Leben im Hinblick auf die vielen wiederkehrenden Jahresfeste wie Ostern, Johanni, Michaeli, Nikolaus.... Dies bietet den Kindern einen Rahmen von Sicherheit und Orientierung.

Erziehung beruht auf Vorbild und Nachahmung. Das Kind tritt in erster Linie durch Nachahmung mit seiner Umwelt in Kontakt. Deswegen ist es uns wichtig, das die Kinder authentisch und liebevoll handelnde Bezugspersonen als Vorbild haben. Eine Erziehung durch Belehrung und Ermahnung tritt hinter dem Vorbildcharakter zurück. Sinnvolle Tätigkeiten wie beispielsweise Werken, Nähen und die Zubereitung des Essens regen das Kind zum Nachahmen an.

Jeder Tag hat seine festen Zeiten. Zeiten der individuellen Lernförderung, Aquarellmalen, Eurythmie,  Sing- und Kreisspiele, gestaltete Lernaktivitäten und der Aufenthalt in unserem Garten haben ihren festen Zeitpunkt im Wochenablauf. Gemeinsame eingenommene Mahlzeiten haben bei uns einen hohen Stellenwert.

Die Gliederung des Alltages ist ein sinnvolles Wechselspiel von Bewegung und Ruhe, damit die Kinder zwischenzeitlich wieder zu einer Form von innerer Sammlung kommen. Hier soll der Unrast unserer Zeit ein Stück entgegen gewirkt werden.